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Zypressenzapfen- & Tannenzapfen-Sirup: Wirkung & Gesundheit

Zypressenzapfen- & Tannenzapfen-Sirup: Wirkung & Gesundheit

Was ist Tannenzapfen- bzw. Zypressenzapfen-Sirup – und welche Vorteile hat er?

Unter den zahlreichen Heilquellen, die die Natur der Menschheit seit Jahrtausenden schenkt, gehört der Kiefern- bzw. Tannenzapfen zu den geheimnisvollsten und wirksamsten. Besonders im Winter, wenn das Immunsystem gefordert ist, gilt der Tannenzapfen-Sirup als schützender Begleiter. Er ist ein wertvolles Erbe der alten Heiltraditionen Anatoliens, das bis heute überliefert wurde.
Doch was steckt hinter diesem besonderen Naturprodukt – und welche Vorteile bringt es?

Was ist Tannenzapfen-Sirup?

Tannenzapfen-Sirup ist ein dickflüssiger, aromatischer Sirup, der aus frischen, grünen und noch unreifen Kiefernzapfen hergestellt wird. In einem schonenden Prozess werden Harze, ätherische Öle, Vitamine und Mineralstoffe der Zapfen in Wasser und Zucker (oder Honig) überführt. So entsteht nicht nur ein Süßungsmittel, sondern zugleich ein kräftiges pflanzliches Heilmittel.

Geschichte und traditionelle Verwendung

Die Wurzeln des Tannenzapfen-Sirups reichen weit zurück in Zeiten, in denen Volksmedizin und Kräuterkunde die Grundlage der Heilkunst bildeten. Vor allem in Regionen mit reichen Kiefernwäldern wie Anatolien, Sibirien oder dem Balkan, nutzten die Menschen den Sirup, um sich vor Winterkrankheiten zu schützen, Husten zu lindern und die Atemwege zu befreien.
Traditionell wurde er als „natürlicher Hustensaft“ oder gar als „Lungenmedizin“ bezeichnet. Über Generationen hinweg wurde das Wissen um seine Herstellung und Wirkung weitergegeben und bis heute bewahrt.

Herstellung – ein Prozess mit Geduld

Die Herstellung von Tannenzapfen-Sirup erfordert Sorgfalt und Zeit.

  • Sammeln: Ende Frühling bis Anfang Sommer werden die noch grünen, weichen Zapfen geerntet, in ihrer nährstoffreichsten Phase, bevor sie verholzen.
  • Vorbereitung: Nach gründlicher Reinigung werden sie mit Wasser und meist braunem Zucker oder Honig in großen Gefäßen gekocht.
  • Veredelung: Während des langsamen Kochens gehen die heilenden Inhaltsstoffe in die Flüssigkeit über.
  • Abschluss: Am Ende entsteht ein dunkler, sirupartiger Extrakt, der gefiltert und in Flaschen abgefüllt wird, das konzentrierte Naturheilmittel des Waldes

Welche Vorteile hat Tannenzapfen-Sirup?

Der Grund für die Beliebtheit von Tannenzapfen-Sirup liegt in seinen vielseitigen positiven Wirkungen. Sowohl überliefertes Wissen als auch moderne Erkenntnisse bestätigen vor allem seine unterstützende Wirkung auf Atemwege und Immunsystem. Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

Stärkung des Immunsystems
Kiefernzapfen sind reich an Vitamin C und natürlichen Antioxidantien. Diese helfen, freie Radikale zu neutralisieren und die Abwehrkräfte zu stärken. Besonders in den Wintermonaten und Übergangszeiten kann Tannenzapfen-Sirup bei regelmäßiger, maßvoller Anwendung die Widerstandskraft erhöhen und wie ein natürlicher Schutzschild wirken.

Unterstützung der Atemwege
Seine wohl bekannteste Wirkung entfaltet der Sirup auf die Atemwege. Ätherische Öle wie Pinen wirken antiseptisch und entzündungshemmend, reinigen die Lungen, erweitern die Bronchien und erleichtern das Atmen. Menschen mit chronischen Atemwegsbeschwerden wie Asthma, Bronchitis oder COPD berichten von Linderung – dennoch sollte der Sirup hierbei stets nur unter ärztlicher Rücksprache eingesetzt werden.

Natürliches Hustenmittel
Dank seiner schleimlösenden Eigenschaften erleichtert Tannenzapfen-Sirup das Abhusten von Schleim und beruhigt gleichzeitig trockenen Reizhusten. Damit gilt er seit Jahrhunderten als natürliche Alternative zu herkömmlichen Hustensäften.

Energie- und Kraftquelle
Die im Sirup enthaltenen natürlichen Zucker und Mineralstoffe liefern dem Körper rasch Energie. Menschen, die unter Müdigkeit, Schwäche oder Erschöpfung leiden, erfahren oft eine belebende Wirkung. Besonders in Phasen hoher Belastung kann er helfen, sich vitaler und leistungsfähiger zu fühlen.

Antimikrobielle Wirkung
Das natürliche Harz der Kiefern besitzt starke antimikrobielle und antiseptische Eigenschaften. So kann Tannenzapfen-Sirup den Körper beim Kampf gegen Infektionen unterstützen. Auch äußerlich angewendet – etwa als Gurgellösung bei Aphthen oder Zahnfleischentzündungen – kann er wohltuend wirken

Arten von Tannenzapfen-Sirup

Sowohl im Handel als auch in der traditionellen Hausherstellung finden sich verschiedene Varianten von Tannenzapfen-Sirup. Die Unterschiede ergeben sich aus der Art der verwendeten Zapfen sowie aus den zugesetzten Zutaten:

Frischer grüner Tannenzapfen-Sirup
Die bekannteste und als besonders wertvoll geltende Variante. Sie wird im Frühjahr aus jungen, harzreichen Kiefernzapfen gewonnen. Dank des hohen Gehalts an Harzen und ätherischen Ölen gilt dieser Sirup als besonders wirksam. Er hat eine hellere Farbe und einen erfrischenden Geschmack.

Getrockneter Tannenzapfen-Sirup
Wenn keine frischen Zapfen verfügbar sind, lassen sich auch im Herbst gesammelte, noch nicht vollständig verholzte Zapfen verwenden. Der daraus hergestellte Sirup ist etwas milder in seiner Wirkung, bewahrt jedoch die wesentlichen heilkräftigen Eigenschaften.

Tannenzapfen-Sirup mit Honig
Hier ersetzt Honig den Zucker. So verbinden sich die antibakteriellen und beruhigenden Eigenschaften des Honigs mit den Vorteilen der Zapfen. Das Ergebnis ist ein besonders aromatischer Sirup ein klassisches „Winterheilmittel“ gegen Husten und Halsschmerzen.

Tannenzapfen-Sirup mit Melasse (Pekmez)
Eine gehaltvolle Variante, die mit Trauben- oder Maulbeersirup (Pekmez) angereichert wird. Durch den hohen Eisengehalt eignet er sich insbesondere für Menschen mit Blutarmut. Er unterstützt sowohl die Atemwege als auch die Blutbildung.

Zypressenzapfen-Sirup 
Dieser Sirup wird aus den kleinen, runden Zapfen der Zypresse hergestellt. Er ist vor allem für seine schleimlösenden und antiseptischen Eigenschaften bekannt. Besonders wirksam bei Husten und Bronchitis, lindert er zudem Halsbeschwerden. Sein Geschmack ist kräftiger und herber als der klassische Kiefernzapfen-Sirup.

Die Vorteile von Tannenzapfen-Sirup

Tannenzapfen-Sirup gehört zu den traditionsreichsten Naturheilmitteln und wird seit Jahrhunderten wegen seiner wohltuenden Wirkung geschätzt. Durch seinen hohen Gehalt an ätherischen Ölen, Harzen und Antioxidantien entfaltet er vielfältige gesundheitliche Vorteile:

Stärkung der Abwehrkräfte
Unterstützt das Immunsystem und hilft, die Widerstandskraft gegen Erkältungen, Grippe und typische Winterkrankheiten zu erhöhen.

Wohltuend für Hals und Atemwege
Lindert Halsschmerzen, Brennen und Kratzen und wirkt beruhigend bei Husten – ob trocken oder verschleimt.

Reinigung und Schutz der Lunge
Fördert den Abtransport von Schleim und Schadstoffen, ideal für Raucher oder Menschen, die häufig belasteter Luft ausgesetzt sind.

Mehr Energie und Vitalität
Wirkt belebend, reduziert Müdigkeit und steigert das allgemeine Wohlbefinden.

Gesunde Mund- und Zahnfleischpflege
Dank seiner antiseptischen Eigenschaften trägt er dazu bei, Entzündungen im Mundraum zu hemmen und die Zahnfleischgesundheit zu unterstützen.

Herstellung von Tannenzapfen-Sirup

Wer die Kraft der Natur in den eigenen vier Wänden nutzen möchte, kann Tannenzapfen-Sirup ganz einfach selbst herstellen. Mit etwas Geduld und den richtigen Zutaten entsteht ein wohlschmeckendes und wirkungsvolles Naturmittel.

Zutaten

  • ca. 1 kg frische, grüne Kiefernzapfen (noch geschlossen, milchig)
  • 1,5 – 2 Liter Trinkwasser
  • ca. 1 kg brauner Zucker (nach Geschmack anpassbar)
  • Saft einer halben Zitrone


Zubereitung – Schritt für Schritt

  1. Reinigung
    Die gesammelten Zapfen gründlich unter fließendem Wasser waschen. Bei Bedarf mit einer Bürste von Staub, Erde und Harz befreien.
  2. Einweichen
    Die Zapfen in einen großen Topf geben, mit Wasser bedecken und mindestens 12 Stunden (über Nacht) einweichen. Dadurch verlieren sie ihre Bitterstoffe, und die wertvollen Inhaltsstoffe gehen besser ins Wasser über.
  3. Erster Kochvorgang
    Am nächsten Tag das Einweichwasser wegschütten, frisches Wasser (1,5–2 Liter) zufügen und aufkochen. Anschließend die Hitze reduzieren und 1,5–2 Stunden köcheln lassen, bis die Zapfen weich sind und das Wasser eine rötlich-rosa Färbung annimmt.
  4. Abseihen
    Den Sud durch ein Tuch oder feines Sieb in einen zweiten Topf abgießen. Die Zapfen gut ausdrücken, damit die Flüssigkeit vollständig austritt.
  5. Sirup kochen
    Die abgeseihte Flüssigkeit erneut erhitzen, den Zucker zugeben und unter Rühren vollständig auflösen.
  6. Eindicken
    Auf kleiner Hitze etwa 1 Stunde köcheln lassen, bis eine sirupartige Konsistenz erreicht ist. Tipp: Einen Tropfen auf einen kalten Teller geben, verläuft er nicht, ist der Sirup fertig.
  7. Verfeinern
    Etwa 5 Minuten vor Ende den Zitronensaft einrühren. Das verhindert eine Kristallisierung des Zuckers und verlängert die Haltbarkeit.
  8. Abfüllen
    Den noch heißen Sirup in vorsterilisierte, trockene Glasflaschen oder -gläser füllen, fest verschließen und kopfüber abkühlen lassen.

Wichtige Hinweise

  • Nur Zapfen aus sauberen Wäldern sammeln – fernab von Straßen oder Industrie.
  • Braune oder bereits geöffnete Zapfen sind ungeeignet.
  • Weniger Zucker ist möglich, allerdings verkürzt sich dadurch die Haltbarkeit.

Anwendung von Tannenzapfen-Sirup

Die richtige Anwendung von Tannenzapfen-Sirup ist entscheidend, um seine wohltuende Wirkung optimal zu nutzen.

Verzehrformen

  • Klassisch pur mit einem Löffel
  • In warmem Wasser oder Kräutertee (z. B. Lindenblüten- oder Minztee) aufgelöst
  • Als Zugabe zu Milch oder Joghurt für einen milden Geschmack

Empfohlene Dosierung

  • Erwachsene: 1–2 Teelöffel täglich. In akuten Krankheitsphasen morgens und abends je 1 Esslöffel.
  • Kinder ab 2 Jahren: 1 Teelöffel täglich.
  • Hinweis: Für Kinder unter 2 Jahren, Schwangere und Stillende ist die Einnahme nur nach ärztlicher Rücksprache geeignet.

Lagerung

Selbst hergestellter oder geöffneter Tannenzapfen-Sirup sollte stets im Kühlschrank aufbewahrt werden. Kühl, dunkel und luftdicht verschlossen verlängert sich die Haltbarkeit deutlich. Bei Veränderungen von Farbe, Geruch oder Geschmack darf der Sirup nicht mehr verwendet werden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Tannenzapfen-Sirup

Wann ist die beste Zeit zur Herstellung?

Die optimale Erntezeit liegt zwischen Mai und Juli, wenn die Zapfen noch grün, frisch und milchig sind.

Wer sollte Tannenzapfen-Sirup nicht verwenden?

Menschen mit einer Allergie gegen Kieferprodukte oder Pollen sowie Schwangere, Stillende und Kinder unter zwei Jahren sollten auf den Verzehr verzichten. Aufgrund des hohen Zuckergehalts wird auch Diabetikern und Personen mit chronischen Erkrankungen eine vorherige ärztliche Rücksprache empfohlen.

Hat Tannenzapfen-Sirup Nebenwirkungen?

Bei sachgemäßer Dosierung sind keine ernsthaften Nebenwirkungen bekannt. Ein übermäßiger Verzehr kann jedoch zu Magenbeschwerden, Durchfall oder Blutzuckerschwankungen führen. Allergiker reagieren möglicherweise mit Hautrötungen oder Juckreiz.

Wie lange ist selbstgemachter Tannenzapfen-Sirup haltbar?

Ungeöffnet und korrekt sterilisiert bis zu 12 Monate. Nach dem Öffnen sollte er im Kühlschrank gelagert und innerhalb von 2–3 Monaten verbraucht werden.

Wie schmeckt Tannenzapfen-Sirup?

Sein Geschmack ist unverwechselbar: eine Mischung aus frischer, harziger Kiefern-Note und der Süße des Zuckers. Die Konsistenz erinnert an Melasse, während das Aroma angenehm im Gaumen nachklingt.

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